Der Schein vom Leben

ich gebe mich dem moment der unlust hin, blogge und hasse all die geistig kastrierten kackbratzen um mich herum mit denen ich gezwungen bin mein dasein zu fristen

Wir sind die beteiligten Mitarbeiter an der negativen Phase des dialektischen Prozesses. Das ist es, glaube ich, was uns zusammenhält und uns auch so große Kraft gegeben hat. Es hat uns geholfen nicht, von der Realität verführt zu werden. Das heißt nicht, daß wir nicht die guten Gaben der Realität auch zu genießen wissen, einschließlich der intellektuellen Gaben und des guten Weines und was es sonst noch so gibt. Der faustischen Warnung, ‘werde ich zum Augenblicke sagen, verweile doch, du bist so schön’, ist, glaube ich niemand von uns je erlegen.

Leo Löwenthal zitiert nach: Geschichte denken Ein Notizbuch für leo Löwenthal, S.17

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